Hat man ein Buch geschrieben, bekommt man auch Rezensionen…

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Mit Rezensionen von Büchern stellt man natürlich in allererster Linie eine Verbindung her zu dem scharfzüngigen Literaturpapst Marcel Reich-Ranicki.

Heute, im Zeitalter von online-Handel und ebooks hat sich in Bezug auf Rezensionen vieles geändert. Jeder kann seine Meinung öffentlich und überall im Internet mit und ohne Bekanntgabe seines Namens äußern.

Zunächst erstmal eine Geschichte  über einen „seltsamen Spazierritt“, frei nach  Johann Peter Hebel

Ein Mann ritt auf seinem Esel nach Hause und ließ seinen Sohn zu Fuß nebenher laufen. Da kam ein Wanderer des Wegs und sprach:

„Das ist nicht recht, dass du als Vater reitest und deinen Sohn laufen lässt, du bist doch viel stärker!“

Das leuchtete dem Vater ein. Er stieg vom Esel herab und ließ seinen Sohn reiten. Da kam wieder ein Wanderer und sagte:

„Das ist nicht recht, Junge, dass du reitest und deinen Vater zu Fuß gehen lässt. Du hast die jüngeren Beine.“

Auch das erschien dem Vater einleuchtend. Darum setzten sich beide auf den Esel und ritten eine Strecke. Ein dritter Wandersmann kam und sprach:

„Was ist denn das für eine Tierquälerei-zwei Kerle auf einem schwachen Tier. Sollte man einen Stock nehmen und euch beide von dem armen Esel herunterprügeln?“

Da stiegen sie ab und gingen alle drei zu Fuß: rechts der Vater, links der Sohn und in der Mitte der Esel. Da kam ein vierter Wandersmann und sagte:

„Ihr seid drei merkwürdige Gesellen. Ist’s nicht genug, wenn zwei zu Fuß gehen? Geht’s nicht leichter, wenn einer von euch reitet?“

Da band der Vater dem Esel die vorderen Beine zusammen, und der Sohn band ihm die hinteren Beine zusammen, sie zogen einen starken Baumpfahl durch , der an der Straße lag, und trugen den Esel auf den Schultern nach Hause.

Die Moral von der Geschicht…allen Menschen recht getan, ist eine Kunst, die niemand kann, oder

„Everybodys Darling ist everbodys Depp“, das soll Franz Josef Strauß einmal gesagt haben.

Johann Peter Hebel war ein deutscher Schriftsteller, Theologe und Pädagoge ( geb.10.05.1760 in Basel, gest. 22 September 1826 in Schwetzingen) . Die Geschichte vom seltsamen Spazierritt stammt aus seinen berühmten Kalendergeschichten

Ja, allen Menschen recht getan, und überhaupt, das kann keiner…!

Wenn es ein Buch schafft, von einem literaturerfahrenen Kritiker rezensiert zu werden, dann ist die Wahrscheinlichkeit, das es auch gelesen wurde, groß, und die Meinung des Kritikers kann man ernst nehmen. Heutzutage kann jede Person im Internet rezensieren, und es ist zu bezweifeln, ob manche „Internetrezensenten“ auch wirklich all die Bücher gelesen habe, über die sie in kürzester Zeit, in Abständen von manchmal nur einem Tag, schreiben.

Die Rezensionen zu unserem Buch kamen auf den verschiedensten Wegen von den Lesern  zu uns

per email, per Post, per Telefon, und auch waren Reporter bei uns. Einige gibt es auch auf Amazon.

Und zwar positive und negative. Eigentlich findet man es fast selbstverständlich, dass man positive Rezensionen bekommt, aber, siehe oben, allen Menschen recht getan…

Hier eine kleine Auswahl , leicht gekürzt, zu finden bei Amazon

 

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich 5.0 von 5 Sternen Meine Verbeugung vor der Autorin, 31. März 2014

Von 

ZuelaAlle meine Rezensionen ansehen

Verifizierter Kauf(Was ist das?)

Rezension bezieht sich auf: Danach ist immer Davor (Broschiert)

Hochachtung vor dem Schicksal dieses Ehepaares, der tapfere Ehemann, der durch (vermutlich DDR-Armeetätigkeit mit Radar) mit nur 52 Jahren sehr dauerhaft schlimm erkrankt ist und sein Leid, ohne zu klagen erträgt. Und seine Ehefrau, die wie eine heldenhafte Löwin (kein Äffchen!!!!) kämpft, und ihren Mann nicht im Stich lässt, indem sie ihm sein Zuhause mit vielen, vielen eigenen Mühen, und sich selbst ganz zurückstellend erhält. Wie sie sich dem Schicksal stellt, welches ihnen auferlegt wird, und nicht einfach davonläuft, sogar bei der ganzen Pflegetätigkeit weiterhin in Vollzeit arbeiten geht, um das alles zu finanzieren. Da werden einem die eigenen Alltagssorgen peinlich, wenn man liest, wie grausam das Schicksal zuschlagen kann. Ich bin empört darüber, dass die Erkrankung nicht als Spätfolgen anerkannt wird! Das ist doch eine Unverschämtheit. Ich habe das Buch noch nicht zu Ende gelesen, aber ich kann gar nicht aufhören, so nimmt mich die ganze Geschichte mit. Dieses Buch ist supertoll, keine Fehler – noch eine weitere Leistung, für die man Frau Pohl nur bewundern kann!! Ich wünsche Ihnen, dass Sie weiterhin die Kraft haben, sich diesem Schicksal zu stellen, so etwas hat eigentlich niemand verdient!

 

 

5.0 von 5 Sternen Tolles Buch, 14. August 2014 Von 

Rufus Backus (Wi) – Alle meine Rezensionen ansehen

Verifizierter Kauf(Was ist das?)

Rezension bezieht sich auf: Danach ist immer Davor (Kindle Edition)

Ein bewegendes Schicksal. Sehr gut niedergeschrieben, konnte das Buch kaum aus der Hand legen.
Ich wünsche der Autorin und ihrem Ehemann weiter viel Kraft und alles Gute!

 

 

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich

1.0 von 5 Sternen Das Gejammer einer Märtyrerin, 4. August 2014

Von 

TopravenAlle meine Rezensionen ansehen

Verifizierter Kauf(Was ist das?)

Rezension bezieht sich auf: Danach ist immer Davor (Kindle Edition)

„… in den Wirren der Wendezeit …“
Leider sind die Wirren der Wendezeit mit keiner Silbe erwähnt. Ich frage mich, was diese lapidar aneinandergereihten Lebenserinnerungen und Ereignisse in der Rubrik Belletristik zu suchen haben.
Wer hier einen Roman erwartet wird enttäuscht.

Werte Autorin: viele Menschen erleiden Schicksalsschläge, viele Menschen haben Angehörige, die schwerst erkrankt sind und leisten schier Unmenschliches – aber kaum einer kommt auf die Idee, dies in dieser Form breit zu treten!
Es mag ja für den Menschen selbst und für direkte Nachfahren hilfreich sein, das Erlebte schriftlich festzuhalten, aber bitte, WAS soll für Aussenstehende daran interessant oder hilfreich sein?
Ein solchen Thema in Romanform, nachträglich geschrieben, mit positiven Gedanken gespickt um anderen das Los zu erleichtern kann toll sein.
Aber Ihr Geschreibsel ist doch eigentlich nur Selbstbeweihräucherung. Sie sind eine Märtyrerin.

Schauen wir uns zuerst mal an, was eine Märtyrerin wirklich ist und bemühen dazu Wikipedia

 

Märtyrer

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Wechseln zu: Navigation, Suche

Dieser Artikel behandelt die Person des Märtyrers – zu weiteren Bedeutungen siehe Märtyrer (Begriffsklärung).

Märtyrer, auch Martyrer (von griechisch μάρτυς „Zeuge“ oder μαρτύριον „Zeugnis“, „Beweis“;[1] weibliche Formen Märtyrerin bzw. Martyrerin sowie Märtyrin bzw. Martyrin) sind Menschen, die um des Bekenntnisses ihres Glaubens willen leiden, ggf. ihren gewaltsamen Tod erdulden.

Eine deutsche, seit dem 17. Jahrhundert eingebürgerte Übertragung des Begriffs Märtyrer ist Blutzeuge, der im christlichen Bereich den Unterschied gegenüber sogenannten Bekennern (lateinisch confessores: Menschen, die für ihr christliches Bekenntnis unblutige Verfolgung wie zum Beispiel Haft und Verbannung erlitten) verdeutlichen soll.

Sagen wir mal so, manchmal leide ich wirklich…..weil es Ludwig mal wieder nicht gut geht, weil ich nicht schlafen kann, wenn er hustet, weil wir der Erkrankung nicht entrinnen können, weil der Rollstuhl kaputt ist, weil, weil, weil…..und trotzdem glaube ich, dass ich alles richtig mache, indem ich Ludwig ein, soweit möglich, lebenswertes Leben in seinem Zuhause schaffe….in dem Sinne – vielleicht bin ich (manchmal) so etwas wie eine Märtyrerin….die Gedanken sind frei

Die Rezension stammt von Topraven, sie liest viel und veröffentlicht ihre Leserergebnisse dann auf Amazon…

Wenn man neben den Rezensionen von Topraven auch ab und an mal die Kommentare von Lesern und Autoren dazu liest,  so eröffnen sich einem Einblicke , die zu denken geben. Es wird oftmals wirklich scharfzüngig argumentiert, hier mal einWortgefecht, betrifft aber nicht unser Buch,

 

Kommentar als Link | Missbrauch melden | Diesen Kunden ignorieren

2 von 5 finden diesen Beitrag nützlich. Sie auch? Ja Nein

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 22.10.2014 02:19:36 GMT+02:00

Zuletzt vom Autor geändert am 22.10.2014 02:47:41 GMT+02:00

Topraven meint:

„Sehr geehrtes Mutterschwein,

Topraven verkauft durchaus zufriedenstellend. Besten Dank für die freundliche Nachfrage. Allerdings fehlt mir ein wenig der Zusammenhang zwischen meinem Gewerbe und meiner Meinung zu dillettantisch verfassten Büchern! Hätten Sie eventuell die Größe Ihr Inkognito aufzugeben und mir freundlichst mitzuteilen? Dann könnte der schwärende Verdacht, daß Sie nur ein armseliger Stalker mit zu viel Zeit sind vielleicht zerstreuen lassen. Ob Verlag oder nicht, ein grottenschlechtes Buch bleibt ein solches. Solche bedauernswerten Figuren wie Sie es sind, werden mich garantiert nicht davon abhalten meine Meinung kund zu tun. Die Leserschaft muß davor gewarnt werden was sich Möchtegern-Autoren und Pisa-Durchfaller so zusammen schreiben! Schließlich verlangen sie Geld dafür!

Wenn Sie Eier in der Hose haben oder wahlweise wo anders, outen Sie sich gefälligst! Meine Mail-Adresse ist Ihnen ja bekannt.“

Der Dialog zwischen einer Leserin und Topraven zieht sich noch eine Weile hin. Was mich stört, ist die Wortwahl…“wenn Sie Eier in der Hose haben oder wahlweise woanders…“

Ich bin der Meinung, wer so etwas schreibt, auf dessen „Rezension“ kann man guten Gewissens verzichten.

Unter den meisten Rezensionen von Topraven steht dann noch folgender Kommentar:

Amazon Kunde meint:

 Topraven ist leider mit Abstand der fieseste Leser, den die Welt gesehen hat. Warum?

1) Er unterstellt Autoren Dinge, die er weder beweisen noch belegen kann und pinselt das in seine Rezensionen

2) Er ändert im Nachhinein Rezensionen ab. Wenn ein Autor etwas tut, das Topraven nicht gefällt, dann ist sein Buch plötzlich nicht mehr 5 Sterne, sondern nur noch einen Stern wert.

Wieder ein anderer Rezensent mit Namen „Rattlesnake“ hat es sich zur Aufgabe gemacht, nur (nach seiner Meinung) schlechte Bücher zu rezensieren. Weil er die Welt vor diesen schlechten Büchern warnen will…Er kauft sie meist auch nicht , sondern erhält sie kostenlos von Bekannten….

Nachstehend ein weiterer Schlagabtausch, betrifft aber  nicht unser Buch

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 27.10.2014 02:06:15 GMT+01:00

Rattlesnake meint:

Wen meinen Sie mit „Leuten“, den Autor oder mich?
Ich nehme mir das Recht heraus, meine Meinung zu äußern, wie viele andere es ebenfalls tun. Vor miesen Büchern kann, darf und vorallem muss gewarnt werden. Ich hab das Teil geschenkt bekommen, andere müssen teuer dafür bezahlen.


Antwort auf einen früheren Beitrag vom 18.12.2014 18:01:05 GMT+01:00
Alles nur 1* Rezensionen…. sind denn alle Autoren sooo schlecht???


Antwort auf einen früheren Beitrag vom 21.12.2014 19:31:39 GMT+01:00

Rattlesnake meint:

Keineswegs, zu jedem guten Buch eine Rezension zu schreiben fehlt mir die Zeit. Aber vor schlechten Büchern muss gewarnt werden. Insbesondere wenn sie so teuer sind.

 

Eigentlich wollte ich an diesem Beitrag noch weitere Rezensionen bewerten, habe mich jedoch entschlossen, an dieser Stelle damit aufzuhören. Auf Amazon und anderen Internetplattformen kann eben jeder schreiben, was ihm gefällt oder nicht gefällt. Letztendlich muss man sich sein eigenes Urteil bilden…..Neulich ist mir aufgefallen, dass tchibo-online-shop ganz ohne öffentliche Kundenbewertungen auskommt. Und ist sehr erfolgreich, weil die Ware eine sehr gute Qualität bei moderaten Preisen hat. Geht auch ohne….. 

P:S. Mittlerweile wurden viele der hämischen Kommentare auf Amazon auch gelöscht, teils von Amazon, teils von den Verfassern selbst, wer auch immer den Anstoß dazu gegeben hat, besser ist es……

 

 

 

 

 

 


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